Lerne, Bäche, Wege, Kammverläufe und markante Kuppen als natürliche Leitplanken zu nutzen, statt ständig auf einen Bildschirm zu starren. Wenn du eine Mulde querst, achte auf Wasserläufe und feuchte Vegetation. Ein Höhenrücken als „Handraille“ verhindert Abdriften bei Seitenwind oder schlechter Sicht. Wiederhole unterwegs mental: links der Bach, rechts der Weg, vorn der Sattel. So entsteht ein klarer Erwartungsfilm, der Abweichungen schnell sichtbar macht und dich gelassen korrigieren lässt.
Setze auf der Karte einen präzisen Peilkurs, übertrage ihn auf den Kompass, und suche einen weit sichtbaren Bezugspunkt, etwa einen auffälligen Baumstumpf oder Felsblock. Die Technik ist schlicht: Ziel peilen, Gehäuse fixieren, Körper ausrichten, losgehen, Zwischenpunkte kontrollieren. Gerät das Gelände in Bewegung, nutze Auffanglinien wie breite Wege, um nicht vorbei zu schießen. Mit zwei kurzen Korrekturpeilungen pro Kilometer hältst du die Spur, ohne Tempo oder Freude zu verlieren.